Parkinson - Symptome & Diagnose

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu den Symptomen und der Diagnose im Überblick.

Wie wird Parkinson diagnostiziert?

Häufig treten die ersten Symptome auf, lange bevor die Parkinson-Krankheit diagnostiziert wird. Zwischen den ersten Symptomen und der Diagnose können durchaus Jahre vergehen, denn die Erkrankung verläuft sehr unterschiedlich.
Es gibt keinen spezifischen Test zur Diagnose der Parkinson-Krankheit. Der Neurologe diagnostiziert die Parkinson-Krankheit auf Grundlage Ihrer Krankengeschichte, Ihrer Symptome sowie einer neurologischen und körperlichen Untersuchung. Darüber hinaus kann die Diagnostik noch um medikamentöse Tests (Levodopa, Apomorphin), radiologische Untersuchungen (CT, MRT, SPECT) oder Ultraschalluntersuchungen ergänzt werden.

Faktencheck

Parkinson ederly woman Jane Fakten

Das Wichtigste im Überblick

 

  • Die Symptome treten meist einseitig auf
     
  • Die Frühsymptome sind oftmals unspezifisch, erinnern an natürlichen Alterungsprozess
     
  • Sie zeigen sich erst, wenn ca. 60% der Nervenzellen abgestorben sind

 

Mehr über die Behandlung von Parkinson

Welche Symptome gibt es?

Therapieverlauf bei Parkinson

Ursache für die motorischen Störungen ist ein Dopamin-Mangel im Gehirn. Dopamin ist ein sogenannter Botenstoff; er ist für die Übertragung der Nervenimpulse nötig. Je größer ein Dopamin-Mangel ist, desto stärker und häufiger sind diese Krankheitszeichen.

Behandlung

Behandeln lässt sich die Erkrankung unter anderem mit der Einnahme von Arzneimitteln, die diesen Botenstoff ersetzen. Leider ist der Morbus Parkinson eine fortschreitende Erkrankung. Das bedeutet, dass es im Laufe der Jahre schwieriger wird, die Krankheitszeichen mit Arzneimitteln ausreichend zu kontrollieren. Es kann zu Wirkungsschwankungen kommen, die besonders die Bewegungsfähigkeit betreffen. Diese Schwankungen werden in der medizinischen Fachsprache als ON/OFF-Symptomatik bezeichnet.

Treten beim Parkinson-Syndrom vermehrt Off-Phasen auf, können motorische Symptome durch eine subkutane Gabe von Apomorphin gelindert werden. 

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